Mittwoch, 20. August 2008

Tag 7 – The Red Flag

„It’s gonna be big…real big.“ – Das waren die Worte von Pedro, unserem spanischen Surflehrer als Vorhersage für die Wellen am Dienstag. Und damit hatte er auch recht. Prompt hängten die Lifeguards auch die rote Flagge aus: Surfverbot. Noch dazu war es nicht sonderlich warm und bewölkt, somit war der Tag ein wenig für den Arsch.

Da wir am Montagabend aber wieder im Mojito waren und es diesmal richtig gut war, kam uns das anfangs doch ganz recht. Wir haben uns also nach einem kurzen Einkauf noch mal hingelegt. Irgendwann ist uns das dann aber auch zu blöd geworden (schließlich wollten wir nicht wie ca. 65% des Camps den Tag damit verbringen, Die Hard 1-4 nacheinander zu schauen) und wir sind ein Stück am Strand Joggen gegangen. Da konnte man dann auch sehen, warum wir nicht ins Wasser sollten. Stellt euch vor, dass hier eine ziemlich hohe Düne ist, ungefähr 60 Meter vom eigentlichen Meer weg. Gestern war die Düne nass. Dann gab es lecker Abendessen: Spaghetti Bolognese. Das war dann auch der Höhepunkt des Dienstags. Nachher haben wir dann noch ein bisschen Beachvolleyball gespielt, bis es dunkel wurde und anschließend ein wenig getrunken. Früh gings dann irgendwann ins Bett.

Tag 8 Teil 1 – „Kotzen“

Für heute hatten wir uns viel vorgenommen. Da ein Ausflug nach San Sebastian ansteht, an dem wir nicht teilnehmen werden – zumindest nicht in dieser Woche – haben wir uns schön überlegt, nach unserem Surfkurs noch mit dem Brett am Strand zu bleiben und auf eigene Faust weiterzumachen. Allerdings sind die Wellen leider immer noch größer als unser bisheriges Können, und die rote Flagge hängt momentan auch noch. Deshalb haben wir vorhin mit Brandi ein kleines Beachturnier mitgespielt und gewonnen. Nun wissen wir grad nicht so richtig, was wir machen sollen. Wir hoffen auf kleinere Wellen und haben sogar unser Zelt aufgeräumt, als uns nichts anderes mehr eingefallen ist.

Aber wir bleiben optimistisch. Immerhin war von Anfang an klar, dass es solche Tage geben wird, und morgen soll das auch schon wieder ganz anders aussehen. Unsere ausgefallenen Kurse werden ja eh auch nachgeholt.

Die Stimmung im Camp ist ziemlich gut. Einige genießen sicher die freie Zeit, um weiter ihre Wunden zu lecken, sprich Muskelkater loswerden. Wir müssen mal schauen, was nun heute noch geht. Sonst wird es halt morgen besser.

Flo

Tag 8 Teil 2 – Life is a beach

Uns juckte das Fell und wir haben etwas dagegen getan: surfen. Gegen zwei Uhr zog es überraschend auf, das Wetter und die Wellen besserten sich und aus der roten Flagge wurde eine gelbe, welche grünes Licht für uns bedeutete. Wir schnappten also Brett und Neoprenanzug und gingen zum Surfen an den Strand. Dort angekommen ließen wir sämtliche Sachen fallen und stürzten uns in Wasser um die ersten Wellen anzupaddeln und zu surfen. Als sich dann endlich die Sonne einen Weg durch die Wolken gebahnt hatte, war unser Glück perfekt. Nach etwas mehr als einer Stunde sind wir zurück zum Camp gegangen, waren jetzt duschen und Neos ausspülen und werden dann gleich wieder Eisessen und Bloggen gehen.

Danach erwartet uns dann noch unser Küchendienst, mit Salatschnippeln und Abwaschen. Das wird ein Spaß, ni.

Grüße aus Frankreich,

Schnei