Gestern Abend waren wir nach dem Abendbrot noch kurz am Strand und haben uns mal einen Sonnenuntergang angeschaut. Dazu gab es ein Bierchen und so war der After-Work-Chill-out perfekt.
Es war gestern auch wieder Anreisetag. Das hieß, dass wieder Vorstellungsrunde war und unsere Eltern können beruhigt sein: Es gibt noch schlimmere Säufer als uns. Auch deren Zelt sieht heute schon schlimmer aus als unseres. Wir haben bisher wenigstens noch unsere Fläschchen reingeräumt und auch nicht vor dem Surfen Bier getrunken. War auch besser so.
Heute war dann auch der erste Tag an dem wir bei Mo (alias Moritz) und Timmi Unterricht hatten. Zuallererst lernten wir dann auch erstmal einige Kleinigkeiten die unser bisheriger Coach Martin vergessen hatte uns zu erklären, u.a. die Weißwasserwellenvermeidungstechniken. Da gibt’s dann zweierlei: einmal kann man bei kleinen Wellen einen Liegestütz auf dem Brett machen, sodass das Wasser zwischen Surfer und Brett durch kann, oder man fasst an der Nose (Spitze des Bretts) an und macht eine Rolle. Dann liegt man auf dem Rücken, das Brett über einem und idealerweise noch unter Wasser und lässt die Wellen einfach über einen rollen. Die Technik macht so viel Spaß, dass wir die sogar in hüftiefem Wasser praktizieren – da gibt’s dann ein Rückenpeeling gratis ^^
Heute gab es dann aber auch kaum etwas anderes zum Üben. Denn die Wellen waren heute klein, sehr klein und da war dann auch nicht sonderlich viel mit dem Reiten von grünen Wellen. Ein, zweimal hat es bei uns beiden geklappt, ansonsten war dann Sonne auf dem Bauch scheinen lassen angesagt, sowohl am Strand, als auch aufm Brett im Atlantik.
Wir beide waren heute auch mal ohne einen Neo unterwegs. Während der ersten Stunde war es noch ganz angenehm, während der zweiten war insbesondere mir kalt, aber Flo kam auch nicht ins Schwitzen. Danach hieß es für uns sofort unter die Dusche und warme Klamotten an.
Heute Abend war Flo das erste Mal sehr enttäuscht vom Essen. Erstens wurde falsch kalkuliert, da hieß es dann für einige schon mal, dass die kein Fleisch mehr bekommen würden und zweitens war der Quark, der bei Pellkartoffeln eine wichtige Rolle spielt, sehr früh alle. Flo und ich mussten uns dann mit der anderen Soße zu frieden geben, die anscheinend nur aus Majo und Ketchup bestand.
Zurzeit sitzen wir wieder mal in der Pizzeria, Brandi versucht seinen Flug zu stornieren, wir bloggen und schauen ins Studi und warten hauptsächlich auf das Abendprogramm.
Schnei